PSYCHOTHERAPIE
Die Anlässe, eine Psychotherapie zu beginnen, sind sehr unterschiedlich. Manchmal lassen sie sich klar benennen – zum Beispiel durch eine Diagnose, bestimmte Ereignisse, oder belastende Symptome. Manchmal sind die eigenen Gründe aber nicht so einfach auf den Punkt zu bringen. Beispielhaft möchte ich hier dennoch ein paar auflisten:
Ängste, Panik, Zwänge und Schlafstörungen
Beziehungskonflikte, Freund*innenschaften, Familie
Traumata
Gewalterfahrungen (z.B. sexualisierte, physische, psychische Gewalt, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Machtmissbrauch)
Verluste, Einsamkeit, Suizidgedanken
Blockaden und Hemmungen
Antriebslosigkeit, innere Leere, Sinnfragen
Körperliche Beschwerden (z. B. psychosomatisch, chronische Erkrankungen, Essstörungen, Süchte)
Sexualität und Intimität
Lebensveränderungen und Identitätsfragen (z. B. Ausbildung, Elternschaft, Älterwerden)
PRAXIS
In meiner Praxis biete ich zwei Formen psychotherapeutischer Behandlung an:
- Psychoanalyse: 4–5 Sitzungen pro Woche, im Liegen auf der Couch
- Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie: 1–3 Sitzungen pro Woche, im Sitzen
Beide Verfahren beruhen auf der klassischen Psychoanalyse und ihren neuesten Entwicklungen. Sie werden bei unterschiedlichen psychischen Belastungen eingesetzt – bei schwereren und bei weniger ausgeprägten Leidenszuständen. Auch der Wunsch, sich selbst und seiner Geschichte näher zu kommen, kann ein Anlass sein, Psychoanalyse oder psychoanalytisch orientierte Psychotherapie in Anspruch zu nehmen.